Einsatzübung Notdienstreisendenbetreuung mit dem DRK

Am 06.05.2017 schrillten bei den Helfern des Medical Service die Handys durch eine Alarm SMS, mit dem Stichwort "Größere Betriebsstörung# Bahnhof besetzen". 

 

Angenomme Lage war ein Personenunfall auf der Bahnstrecke Düren-Langerwehe. In folge dessen wurde der Medical Service, in seiner Funktion als Notdienstreisendenbetreuung für die DB Regio AG, alarmiert. 

Bei eintreffen der FÜG und Einsatzleiter D.Ruland stellte sich die fiktive Lage wie folgt dar:  Vor Ort befanden sich am Bahnhofvorplatz circa 120 Personen. Am ZOB, wo der Busnotverkehr im Verlauf eines solchen Einsatzes abfährt, 800 Personen.   Im Übungsverlauf endeten weitere Züge in  Düren, so das alles in allem knapp 2000 Personen zu Versorgen waren.

Die ersten Helfer waren nach 9 Minuten vor Ort.  Die erste Betreuungsstelle stand nach 20 Minuten. 

Die Aufgabe der Helfer bestand darin die Reisenden zu Betreuuen, zum Busnotverlehr zu lenken, Auskünfte zu erteilen und Betreuungsstellen von Warm-Kaltgetränken aufzubauen.  Externe Beobachter waren eingesetzt um die Kommunikation zu testen. So wurden den Helfern Karten ausgegeben zu welcher Uhrzeit welche Rückmeldung an den Einsatzleiter zu geben ist um die Übung Reakistisch zu gestalten. 

So kam es um 16:35 Uhr zu der Meldung das die Kapazitäten des Notdienstlagers, wo die Getränke für solche Einsätze, zur Betreuung der Reisenden, gelagert werden, sich dem ende zu neigen.

Für solche Fälle hat der Medical Service seit circa einem Jahr eine Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz in Düren. Diese werden bei größerem Betreuungsbedarf durch uns Alarmiert und unterstützen den Einsatz.  In der Alarmierung zu solchen Einsätzen bekommt der Verantwortliche des DRK automatisch eine Informations SMS. So auch in diesem Fall.  Nach der Information der Helfer wurde eine erneute Alarm SMS versendet.  Sofort erfolgte eine telefonische Rücksprache zwischen dem Einsatzleiter MSD und dem Verantwortlichen des DRK Düren. Dieser begab sich dann auch zur "Einsatzstelle".

Nach kurzer Rücksprache vor Ort wurde durch diesen dann fiktiv ebenfalls eine Betreuungstelle eingerichtet und die zusammenarbeit besprochen. 

Auch geübt wurde die Besonderheit zum Transport von Rollstuhlfahrern im Busnotverkehr. Diese können in der Regel nicht den regulären Busnotverkehr nutzen. Hier hat die DB dem Medical Service die Möglichkeit gegeben, über sogenannte Notdienstscheine, ein Rollstuhltaxi zu bestellen um den Abtransport zu gewährleisten. Hier Arbeitet der Medical Service mit dem Fahrservice Arndt aus Düren zusammen, welcher ebenfalls, sofort zu beginn eines solchen Einsatzes, eine Vorinformation per Alarm SMS erhält.  

Um 17.10 Uhr wurde die Übung beendet und bei einer leckeren Tasse Kaffee wurde eine Nachbesprechung gehalten. 

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle einmal an alle Helfer, die Ehrenamtlich Ihre Zeit für Arbeit investieren. Danke auch an das Deutsche Rote Kreuz Düren sowie dem Fahrservice Arndt für die gute zusammenarbeit. 

24 Stunden erreichbar über unsere Alarm Telefonnummer: +49 1578 90 97 400